|
In Vochem hatten sich einen Tag zuvor am Karnevalsdienstag
die Kegelbrüder des Kegelclubs „Kallebröder" zu einem „ganz normalen"
Frühschoppen im Vereinslokal bei Heinz Schunk eingefunden.
Mit dabei waren Heinz Günter Lubert und Heinz-Josef Schunk,
die mit der Idee herausrückten, in Vochem eine Karnevalsgesellschaft zu gründen. _____________________________________________________________________________________
Vereinswirt Heinz Schunk, von dieser Idee angetan,
fertigte aus alten Zeitungen spontan die ersten „Komitee-Mützen".
_____________________________________________________________________________________
Es dauerte nur bis zum 15. April 1978, und im Vereinslokal „Zur guten Quelle"
wurde aus der Idee Wirklichkeit. Unterstützt von Willy
Schneider, der beste Kontakte zur Alten Kölner KG Schnüsse Trien hatte,
versicherte man sich der guten Dienste dieser renommierten
Gesellschaft, die bei den Vorbereitungen zur Gründungsversammlung
wertvolle Ratschläge gab. So gerüstet, fanden die Initiatoren bald
interessierte Mitbürger, die den Verein aus der Taufe hoben. ______________________________________________________________________________________
Gründungsmitglieder waren:
Norbert Kolert, Heinz-Günter Lubert, Linus Maise, Jürgen Mainzer, Heinz Schunk,
Heinz-Josef Schunk, Theo Voetz und Johannes Wawersig. ____________________________________________________________________________________
Der Name der Gesellschaft war schnell gefunden. Angelehnt an die alte
Überlieferung, nach der die Vochemer von den Fischenichern als „Ölligspiefe"
tituliert wurden, nannte sich der Verein „Vochemer KG Ölligspiefe 1978",
der später nach Eintragung in das Vereinsregister noch den Zusatz e.V. erhielt. _______________________________________________________________________________________
Diese Vereinsgründung war ein voller Erfolg. Schon am nächsten Tag
konnten weitere Mitglieder gewonnen werden, und bald war Karneval in
Vochem, aber auch in der ganzen Stadt, ohne die Ölligspiefe nicht mehr denkbar.
Mit der KG Ölligspiefe war ein weiterer „weißer Fleck" von der
karnevalistischen „Brühler Landkarte" verschwunden.
Der größte Brühler Vorort hatte jetzt „seinen" Karnevalsclub.
|